feenstaub Hochzeitspapeterie
Die letzten Wochen habe ich jeden Mittwoch auf Facebook 5 Facts über mich gepostet – hier findet ihr die „gesammelten Punkte“.

No. 1
Ich trinke keinen Kaffee. Also wirklich Null. Mir wird relativ schnell übel, wenn ich ‚mal einen Schluck genommen habe, da mein Magen sich gegen das Koffein wehrt und da ich so ohnehin nie Geschmack daran finden konnte, vermisse ich ihn auch nicht.
Als Kaffeeverweigerin hat man es nicht immer leicht, denn in Wien gehört es zum guten Ton, Kaffee zu trinken. Ist man wo eingeladen, gibt’s Kaffee und Kuchen. Da ich auf den Kaffee verzichte, denke ich, ist  mein zweites Stück Kuchen gerechtfertigt. 🙂

No. 2
Ich bin ein absoluter Teejunkie. Bin ich gestresst, traurig, ausgelaugt – eine Tasse Tee macht bei mir alles besser und geht einfach immer. Vor allem grüner Tee, ich trinke tagsüber mindestens eine ganze Kanne, egal ob im Sommer oder im Winter und ich werde schnell grantig, wenn ich ohne Tee das Haus verlassen muss. Aus diesem Grund habe ich mehrere Thermobecher und bin ich länger unterwegs, ist einer davon mein treuer Begleiter.
Am späten Nachmittag hole ich mir meinen Energiekick mit einem Matcha Tee. Tee ist eines der Dinge, für die ich richtig Kohle ausgeben kann. Natürlich darf es auch nicht irgendein Tee sein, nur hochwertige Ware darf in mein Teeregal, das übrigens lt. meinem Mann schon zuviel Platz in der Küche okkupiert.

No. 3

Ich war eine durchschnittlich gute Schülerin. Die Fächer, die mich interessiert haben, waren meist eine glatte Eins aber leider auch anders herum. Ich gehöre wohl zu den 2%, die es geschafft haben, im Gymnasium in Geschichte eine Nachprüfung zu haben. In der HTL war es dann nicht viel besser, wir hatten die gleiche Lehrerin in Deutsch und Geschichte – Deutsch Eins und in Geschichte – aus der Güte ihres Herzens und weil ich eben in Deutsch so gut war – eine Vier. Diese Vier hat mir zweimal einen guten Erfolg versaut, hat mir aber tatsächlich nie etwas ausgemacht. Mir war es immer nur wichtig in den Fächern, die ich gern hatte auch gut zu sein.

No. 4

Könnte ich etwas an mir mit einem Fingerschnipp ändern, wäre es meine Nase. Ich finde sie zu lang und zu gerade. Fotos von mir im Profil lasse ich umgehend vernichten. Meine Familie versichert mir, seit ich denken kann und mich eben über meine Nase aufrege, dass meine Nase genau in mein Gesicht passt und eine Stupsnase mir nicht passen würde. Da ich als Kind eigentlich nie mit meiner Nase aufgezogen wurde und Kinder ja gemein sein können, haben sie vielleicht recht. (Werde trotzdem kein Profilfoto von mir posten)

No. 5
Wenn ich morgens durch den Park meine Runden ziehe, laufe ich auch an einem Kinderspielplatz vorbei. Und manchmal überkommt es mich einfach und ich breche meinen Lauf schon nach ein paar Kilometern ab und geh einfach schaukeln. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie viel gute Laune das bei mir macht!

No. 6
Ich tu mir schwer, Schreibschrift zu lesen. Nicht nur, weil manche Menschen eine Klaue haben, sondern auch, weil ich als Kind schon ein Jahr, nachdem ich die Schrift gelernt habe, wieder damit aufgehört habe, sie anzuwenden. Warum, kann ich heute gar nicht mehr sagen, diese zusammenhängenden Buchstaben waren einfach nichts für mich, meine Schrift war grauenhaft. Ich schreibe in Druckbuchstaben, meistens auch auschließlich in Großbuchstaben, da ich eine sehr kleine Schrift habe. Meine Lehrer haben sich sehr oft über meine kleine Schrift beschwert. Am liebsten schreibe ich mit Bleistiften oder Tuschestiften, mit Füllfedern bin ich immer total eingesaut und mit Kugelschreibern muss ich für meinen Geschmack einfach zu fest aufdrücken.

No. 7

Ich habe eine Abneigung gegen Tischtücher. Ich finde sie absolut unpraktischt und auch nur mäßig dekorativ. Bei anderen „stört“ es mich wenig, aber in meine Wohnung kommt ein Tischtuch nur über meine Leiche. Nicht zuletzt, weil ich unseren Esstisch wunderschön finde, er teuer war und ich ihn daher nie verdecken würde.

No. 8
Fernsehen macht mich nervös. Ich hasse es wenn Leute durch die Kanäle zappen. Wenn ich den Fernseher aufdrehe, dann möchte ich mir etwas Bestimmtes ansehen und nicht erst suchen müssen, was mir schließlich eh nicht gefällt. Mich interessieren auch die neuesten Serien wenig und ich kann eigentlich nie mitreden. Was ich gerne mag: Auf DVD Serien schauen. Gerne auch Serien, die ich schon kenne. So liegt auf meinem DVD Player gerade Der Mentalist und Columbo. Bei Friends kann ich auswändig mitreden, denn die Serie schaue ich schon seit Jahren immer, wenn ich krank bin. New Girl sowie Big Bang Theory schaue ich gerne in der Originalversion, wenn ich, selten aber doch, am Wochenende Zeit habe, gleich zwei, drei Serien.

No. 9
Ich hab eine Pollenallergie. Birke und Gräser, ziemlich schlimm. Noch dazu habe ich viele Jahre im Sommer draußen gearbeitet. Ich habe mich vor einigen Jahren aber für eine 3-jährige Immuntherapie entschieden und bin jetzt beschwerdefrei. Da sie aber doch einige Nebenwirkungen hat, bin ich mir nicht sicher, ob ich mich heute nochmals für diese Therapie entscheiden würde.

No. 10

Ich habe 10 Jahre Ballett und auch Jazz Dance getanzt. Ich glaube, dass Tanzen für heranwachsende Kids zu einer gesunden Körperhaltung beiträgt. Ich habe damit allerdings aufgehört, als die Schulzeit in der HTL zuviel Aufmerksamkeit und Zeit in Anspruch genommen hat. Nach meinem Abschluss habe ich aber wieder mit dem Tanzen begonnen, diesmal war es allerdings Hip Hop, was mir irre Spaß gemacht hat. Auch heute besuche ich das Tanzzentrum noch, allerdings gehe ich mehr in „Auspowerkurse“.

No. 11
Seit einigen Monaten meditiere ich in der Früh. Ich bin jemand, der sehr gerne und sehr viel arbeitet und eigentlich immer am Gas steht, daher denke ich, dass etwas innere Ruhe nicht schaden kann. Aber nach wie vor ist es immer noch eine Challenge mit mir selbst, sich die paar Minuten auf nichts anderes als auf sich selbst zu konzentrieren und nicht schon im Kopf mitten in der Arbeit zu stecken. Auch meint meine Katze regelmäßig „Oh, fein Spielzeit!“, weil ich mich dazu auf den Fußboden setze, das macht die Konzentration nicht gerade leichter. 😀
Ich verwende die App 7mind – ich finde sie super, weil man direkt einsteigen kann und die einzelnen Meditationen sehr kurz sind, also genau das Richtige für mich. Ich kann die App also jenen empfehlen, die mit Meditation bis jetzt vielleicht noch nichts am Hut hatten – gibt es für den Start übrigens auch als Gratis-App, ohne hier jetzt extra Werbung zu machen.

No. 12
Ich liebe Comics! Gut, das ist jetzt vielleicht nicht sonderlich überraschend, da ich immer ‚mal wieder was zum Thema poste. Ich sammle Comics, ich lese sie jeden Tag, ich studiere die einzelnen Striche und kann auch nach zig-maligem Lesen über den perfekten Strip einfach nur lachen. Im Schlafzimmer steht ein ganzes Bücherregal voll nur mit meinen Comics (und das wird leider mittlerweile mehr als eng), darunter sind viele Klassiker und auch ein paar, die man bei uns nicht kennt. So gut wie alle bezeichne ich als Oldschool Comics aus den USA, viele meiner Bücher sind aus den 70ern und 80ern. Einen guten Comicstrip macht die perfekte Harmonie zwischen Zeichnung und Text aus, einen Meister in diesem Fach – meiner Meinung nach sonst unerreicht – findet ihr in Bill Watterson.

No. 13

Ich hab meine Fachdiplomarbeit in der HTL in Kunstgeschichte gemacht – freiwillig! 🙂 Zählte zu meinen absoluten Lieblingsfächern. Mein Thema lautete „Die Illusionismus des Raumes in der Malerei – von der Steinzeit bis in die Neuzeit“ – mit meinem Daumenkino bekam ich die Vorsitzenden rum. Es war eine glatte Eins, eine von zwei Noten (und auch eine von zwei Einsern), auf die ich in meinem Abschluss tatsächlich stolz bin (die andere war in Deutsch – Fachthema „Goethe und die Frauen“ sowie „Tod & Liebe“). Nach meinem Abschluss stand für längere Zeit die Option der Kunstakademie im Raum – aber manchmal kommt es anders und zweitens als man denkt.

No. 14
Mein erstes Tatoo bekam ich minderjährig mit 17. Das war damals noch außergewöhnlich – heute ja nicht mehr so. Mein Papa hat sich damals eine großen schwarzen Panther auf den Oberarm stechen lassen und mich gefragt, ob ich mitkomme und mir auch etwas stechen lassen möchte! Da hab ich natürlich nicht lange gefackelt und ließ mir eine kleine Rose am Dekolleté stechen – ich weiß, nicht sehr einfallsreich – aber wenigstens kein Arschgeweih! Mein zweites Tatoo hab ich mir dann mit – ich glaube – 22 stechen lassen, diesmal hab ich mir da schon etwas mehr Gedanken gemacht, es ist ein Herz mit einem Jojo auf meinem Bauch – der Name meines Mannes.

No. 15

Ich hasse es, zu spät zu kommen. Also so richtig – wenn ich merke, ich schaff irgendeinen Termin nicht pünktlich, stellen sich mir alle Nackenhaare auf und ich werde so richtig grantig mit mir selber und halt auch mit meiner Umwelt, je nachdem, wer schuld daran hat. Ich bin sehr, sehr gerne verlässlich, tatsächlich zähle ich das zu einer meiner größten Stärken – und ich erwarte Pünktlichkeit und Verlässlichkeit auch von anderen Menschen. Daher ist es mir ein absolutes Gräuel mich selbst und auch andere mit Unzuverlässigkeit zu enttäuschen.

No. 16

Ich leide unter Flugangst. Mittlerweile ist eszwar schon etwas besser und Europas Flughäfen sind Gott sei Dank kein Problem mehr, aber anfangs war es ziemlich schlimm. Ich hab mir von meinem Arzt dann so nette rosa Pillen verschreiben lassen. Die machen, dass dir das Ganze ziemlich egal ist, du leicht müde wirst und entspannt fliegen kannst. Bei meinem ersten Flug mit den Pillen habe ich drei eingeworfen. Was ich jedoch nicht bedacht hatte: Zu viele dieser netten Dinger löschen dein Kurzzeitgedächtnis.  Daher weiß ich vom ersten Tag Paris gar nichts mehr. Ich bin froh, dass wir Fotos gemacht haben! Heute schaffe ich einen Flug mit nur noch einer halben Tablette, manchmal brauche ich sogar gar keine mehr.

No. 17

Was auch gut ist, denn wenn ich etwas nicht leiden kann, ist es, im Urlaub keinen Plan zu haben. Ich gehöre ja nicht zu den Strandliegern und Sonnenanbetern. Zu langer Stillstand macht mich nervös und ich hab das Gefühl, meine Zeit zu vergeuden. Was geht, sind zwei, maximal drei Tage in einer Therme, um zu entspannen und selbst da ist immer was los, Dampfbad, schwimmen, Sauna… Aber Kurzurlaube sind dafür eine der wenigen Zeiten in denen ich es schaffte, einen Roman komplett auszulesen.
Ich liebe Städtetrips. Und für diese bin ich gerne optimal vorbereitet. Heißt: Der Reiseführer wird vorab schon genau studiert, mit Leuchtmarker und Postit’s werden Markierungen vorgenommen und Routen genau festgelegt. Ich renn absolut unrund, wenn ich nicht gut vorbereitet bin. Mein Mann nimmt mein „Laster“ Gott sei Dank gelassen bzw. sind wir da ein ganz gutes Team – er kümmert sich um die Orientierung und den Fotoapparat und ich mich um alle nötigen Infos zur Stadt.
Was jetzt aber bitte nicht heißt, ich würde in meinem Urlaub nicht entspannen! Wir sitzen auch mal ’ne Stunde am frühen Nachmittag nur ‚rum, trinken Bier aus der Dose und genießen einfach die Stadt. Urlaubstage sind bei uns nur einfach rar und ich hab gern das Gefühl, dass ich diese Zeit gut anlege, um etwas Neues zu sehen und zu erleben.

No. 18
Wenn mich jemand fragt, ‚was magst du an deinem Körper‘ und ich dürfte nur eine Sache nennen, dann wären das meine Grübchen. 🙂

No. 19
Was mich nicht davon abhält, mein Lächeln blöd zu finden. Ich hab einfach ein absolut schiefes Lächeln. Ich hab keine Ahnung woher das kommt, ich hatte eigentlich noch keinen Schlaganfall *klopfaufholz*. Aber auf 9 von 10 Fotos hab ich ein schiefes Lächeln! (dieses Foto ist das Zehnte und ich musste lange suchen!) Ich sehe beim Lächeln aus wie Silvester Stallone – finde ich.

No. 20

Was auch wiederum schlimmer sein könnte, denn ich steh unheimlich auf Silvester Stallone! Ihm, finde ich, steht sein Lächeln ja. Als Kind habe ich mit meinem Bruder alle Rocky Filme rauf und runter gesehen. Und *thankgod*, er dreht ja nach wie vor Filme, die schauen wir auch heute noch. Vor ein paar Jahren haben mein Bruder und ich mal einen Rockyabend gemacht und uns alle Teile nacheinander reingezogen! Auch heute noch kann ich bei jedem Teil mitfiebern (und mitreden) *Adriaaaaan!!!!*

No. 21
Ich war ein richtig dickes Baby. Also richtig dick! Als ich auf die Welt kam, hatte ich über 4kg und so viele Haare am Kopf wie manche Dreijährige nicht! Mein Bruder liebt es, mich auch heute noch damit aufzuziehen. Allerdings blieb der Speck nicht lange auf den Rippen. Eigentlich seit ich denken kann, hör ich von allen Leuten nur „Iss amal was Gscheit’s!“ Wa,s ehrlich gesagt, voll nervt!

No. 22
Denn ich bin absolut zufrieden mit meinem Gewicht. So viel und vor allem so stabil wie zur Zeit habe ich noch nie gewogen und ich fühle mich mit 55kg auf knappen 1,70 super wohl. Wenn ich jemandem zu dünn bin, ist das leider sein eigenes Problem.

No. 23
Warum ich nicht mehr auf die Waage schaffe? Weil ich mich tatsächlich sehr gerne gesund ernähre und ich mir ohne Sport mein Leben nicht vorstellen kann. Ich ziehe Obst und Salat jedem fettigen Gericht einfach vor, weil es mir besser schmeckt. Ich liebe Gemüse, Fleisch esse ich nicht sonderlich gerne und wenn, dann nur sehr Ausgewähltes. Ich muss meine Zucchini am familiären Grill ständig vor böswilligen Attacken aus meiner Familie retten und während sich alle den Bauch mit Fleisch vollschlagen, kann ich auch alleine mit den vielfältigen Salaten, die meine Mama zaubert, satt werden und bin sehr happy dabei. Ach ja, und einen teilweise sehr gut ausgefüllten Arbeitsplan und Essenspausen dabei im Allgemeinen nicht sonderlich wichtig zu nehmen, spielen wohl auch mit. Aber auch hier, ist es in den letzten Jahren schon viel besser geworden!

No. 24

Sport ist für mich Stressabbau. Daher ist er sehr wichtig für mich. Und ich merke, wenn ich’s am Knie hab und mal ’ne Woche mit dem Laufen pausieren muss, dass es mir sehr fehlt und ich schneller aus der Ruhe zu bringen bin als sonst. Als ich noch in der Gastronomie gearbeitet habe und die Wochenenden einfach echte Hardcore Arbeitstage waren, mit Lauf- und Ärgerpensum, das ich mir heute gar nicht mehr vorstellen will – sind meine Kollegen danach auf ein Bier und ich hingegen ins Fitnesscenter gegangen, um noch die letzte Power, die ich hatte, aus mir herauszuholen. Danach ging’s auch mir wieder besser und der Tag war Geschichte, egal, wie mühsam er war.

No. 25

Die Dusche nach dem Fitnesscenter ist für mich der perfekte Abschluss eines Tages. Ich kann ewig duschen – morgens nach dem Sport leider natürlich nicht, aber es kommt vor, wenn ich einen anstrengenden Arbeitstag hatte, dass ich mich abends eine halbe Stunde unter die Dusche stelle – bzw. eigentlich setze ich mich dann in die Badewanne und lass das Wasser auf meinen Kopf prasseln. Das ist für mich das ultimative Abschalten und Entspannen. Nichts mehr zu hören, außer das Wasser, das über die Ohren fließt. Wie herrlich! Regt mich etwas auf oder ist etwas wirklich nicht gut gelaufen, dann gehe ich duschen, komm vor einer halben Stunde nicht wieder heraus und meistens sieht dann meine Welt besser aus. Ich kann nicht sagen wieso, hab ich als Kind schon gern gemacht.

Soviel mal zu meiner einer!

 

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